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Die Dragees von Verdun

Die Dragees von Verdun

Die Dragees von Verdun sind in allen Regenbogenfarben erhältlich: gelb, grün, blau, lila oder auch rosa. Sie erfreuen sich über ein weltweites Renommee und gelten allgemein als ein Emblem für Verdun. Diese im Jahre 1220 erfundenen Süßigkeiten sind mittlerweile ein fester Bestandteil des französischen, gastronomischen Kulturerbes geworden.

Geschichte

Einst erfand ein Verduner Apotheker die nunmehr berühmten Verduner Dragees. Als er nach einer Möglichkeit für eine einfachere Konservierung und einen einfacheren Transport von Mandeln suchte, kam er auf die Idee, die von ihm verwendeten Mandeln mit Zucker und Honig, die bei einem Garvorgang gehärtet wurden, zu umhüllen. Hierbei entstanden die Dragees von Verdun, die nach und nach als Süßigkeit galten. Dieses „Mundgewürz“ war vor allem wegen seiner heilenden Wirkungen sehr begehrt. Es verlieh einen frischen Atem, förderte die Verdauung und war vor allem für seine Wirkung gegen Unfruchtbarkeit bekannt. Deshalb waren die Dragees in Frankreich auch bei allen Familienfesten präsent: Hochzeit, Taufe, Kommunion.

Gegenwart

Die Dragees wiesen bis zum Jahre 1600 eine Pralinenform auf, bevor sie in Mandelform mit glattem Überzug zubereitet wurden. Im Verlaufe der Jahre wurde verschiedene Varianten angeboten: Dragees mit Schokolade, Krokant, Pistazie... um allen Geschmäckern gerecht zu werden.

Nunmehr ist lediglich die „Maison Braquier“ in der artisanalen und traditionellen Herstellung von Dragees in Lothringen tätig.

Die Dragees von Verdun

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