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Die Kathedrale von Verdun

Die Kathedrale von Verdun

Die Kathedrale von Verdun wurde im 10. Jahrhundert nach dem Vorbild der großen, rheinischen Basiliken errichtet. Sie gilt als älteste Kathedrale von ganz Lothringen und wurde im Verlaufe der vergangenen Jahrhunderte bereits mehrfach umgebaut.

Architektur

Der östliche Chor wurde im 12. Jahrhundert gebaut, weist einen romanischen Stil auf und wird von zwei Portalen umsäumt. Eines dieser Portale, das so genannte „Löwenportal“, symbolisiert die 4 Evangelisten und ist auch von außen gut erkennbar.

Im Verlaufe des 14. und 15. Jahrhunderts wurden die Gewölbe auf dem Kirchenschiff sowie auf den Seitenbereichen errichtet. Zudem wurde das Bauwerk mit gothischen Seitenkapellen versehen.

Im 16. Jahrhundert wurde der Architektur der Kathedrale ein mit einem eleganten, lichten Raum versehener Kreuzgang hinzugefügt.

Im Jahre 1755 wurde die Kathedrale durch einen Brand stark beschädigt. Hierdurch bot sich die Gelegenheit, dieses Gotteshaus gemäß den architektonischen Tendenzen des 18. Jahrhunderts umzugestalten. Hierzu zählten beispielsweise der Barockstil und der Rokokostil, die man in dem geschnitzten Chorgestühl wiederfinden kann.

Das Monument wurde nach den Bombardierungen des Ersten Weltkrieges restauriert und die Krypta erhielt moderne Säulenköpfe, die Kampfszenen aus der Zeit von 1914 – 1918 darstellen.

Am 30. Oktober 1906 wurde die Kathedrale als geschichtliches Denkmal eingetragen und schließlich am 10. November 1935 geweiht.

Die Kathedrale
Krypta der Kathedrale