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Die Krypta St. Maur

Die Krypta St. Maur

Die mittlerweile als geschichtliches Denkmal eingetragene Krypta wurde aller Wahrscheinlichkeit nach kurz nach dem Jahre 1000 errichtet. Sie gehört zu den baulichen Überresten der Benediktiner-Abtei „Abbaye Bénédictine St Maur“.

Ursprünglich wurde diese Stätte traditionsgemäß als Taufkapelle für die ersten Christen sowie als Grabstätte für die sterblichen Überreste der ersten drei Bischöfe von Verdun verwendet. Hierzu zählte auch St. Maur, der Ende des 4. Jahrhunderts verstarb.

Der Stil der Krypta, die zwei verschiedene Bereiche umfasst, ähnelt der typisch rheinischen Archiktektur:

  • Der erste, östliche Bereich wurde gegen 1011 errichtet. Die einfache Gestaltung dieses Bereiches umfasst drei Schiffe und vier gewölbte, mit Kanten versehene Öffnungen, eines der seltenen Beispiele der romanischen Kunst in Verdun.
  • Der zweite, westliche Bereich, der auch als „Martyrium“ bezeichnet wird, wurde zwischen 1020 und 1050 errichtet.

Die Krypta befindet sich unter der Anschrift „27 rue de la Paix“ in Verdun und kann während der European Heritage Days (EHD, in Deutschland „Tag des offenen Denkmals“) besichtigt werden.

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