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Die Synagoge

Die Synagoge

Seit Anfang des 8. Jahrhunderts gab es in der Stadt Verdun eine jüdische Gemeinde. Zudem bildete Verdun über einen langen Zeitraum den Sitz Rabbinats der Meuse.

Im Jahre 1805 wurde die erste Synagoge auf dem ehemaligen Gelände des Jakobiner-Klosters errichtet. Allerdings wurde diese Synagoge bei den Bombardierungen von 1870 fast vollständig zerstört. Schließlich wurde dieses Bauwerk wiederaufgebaut und im Jahre 1875 eingeweiht.

Die damalige Faszination für den Orient und dem ihm zugeschriebenen, exotischen Charme ist eine der Ursachen für diese Architektur, die allgemein als „hispano-maurischer“ Stil bezeichnet wird. Dieser Stil findet seine Wurzeln im ehemaligen, islamischen Spanien. Beispiele: Die überstehenden Bögen, die Aufschriften und Arabesken oder auch die geometrisch geformten Motive.

Die von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg profanierte Synagoge wurde später mit Hilfe israelischer Mitglieder der Amerikanischen Armee wieder aufgebaut.

Seit 1995 finden wichtige Renovierungsarbeiten an der Synagoge statt, zu denen beispielsweise auch die Restaurierung der Gebotstafeln zählt, die bei einem Unwetter im August 1958 zerstört wurden und nunmehr wieder an der Spitze des Bauwerkes bewundert werden können.

Die Gebotstafeln

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