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1918: Das Kriegsende

1918: Das Kriegsende

 Die letzten deutschen Angriffe

Am 06. April 1917 traten die Vereinigten Staaten dem Kriegsgeschehen bei. Im November des gleichen Jahres zerbrach das ehemalige, russische Reich.

Anfang 1918 entledigten sich Hindenburg und Luddendorf der Ostfront. Im März wurde ein Friedensvertrag mit dem neuen, russischen Regime (Vertrag von Brest-Litowsk) unterzeichnet. Das deutsche Reich glaubte weiterhin an einen möglichen Sieg, allerdings war Eile geboten, da die Amerikaner die Alliierten nunmehr unterstützen wollten. Ludendorf wollte an der Westfront einen Großangriff starten, da fast alle seiner Truppen dort stationiert waren.

Seine Berater schlugen ihm verschiedene Lösungen vor, zu denen auch ein erneuter Angriff auf beiden Seiten Verduns zählte, was er jedoch ablehnte. Die Option „Flandern“ wurde ebenfalls nicht zurückgehalten.

Zu Beginn des Frühlings starteten die deutschen Divisionen am 21. März 1918 einen Angriff im Sektor von Saint Quentin, in der Picardie, gefolgt vom „Chemin des Dames“ am 27. Mai. Am 15. Juli 1918 fand ein neuer deutscher Angriff in der Champagne statt. Bei dieser Angriffswelle konnten die Deutschen verschiedene Gebiete erobern, allerdings konnten die Alliierten nicht gelähmt werden. Auf diese zweite Schlacht an der Marne folgte am 18. Juli ein britisch-französischer Gegenangriff in Villers-Cotterêts, für den die Deutschen, deren Aktionen umgehend gestoppt wurden, einen sehr hohen Preis zahlen mussten. Die Initiative hatte nun endgültig die Seite gewechselt. Die Moral der deutschen Soldaten, „der besten Armee der Welt“, fing an, unter den Geschehnissen zu leiden, den Deutschen kamen erste Zweifel auf. Am 08. August 1918, „dem Trauertag der deutschen Armee“ laut Luddendorf, gelang den Allierten in der Picardie ein siegreicher, großer Angriff gegen die Deutschen.

Die amerikanische Erfindung

Die Amerikaner waren nunmehr einsatzbereit und die ersten Panzer verließen die Renault-Werke.

Auf diesem Plakat aus dem Jahre 1919 wird ein amerikanischer Soldat dargestellt, der die Stadt Saint-Mihiel betrachtete.

Am 12. September 1918 übernahm die erste, von General Pershing geleitete Armee Saint-Mihiel und wurde hierbei vom 2. französischen Kolonialkorps unterstützt. Hierbei wurden 15.000 Deutsche gefangen genommen.

Am 22. September verlegte Pershing sein Hauptquartier nach Souilly. Am 26. September kämpften die Franzosen und Amerikaner in Sektor von Argonne Seite an Seite. Varennes und Montfaucon wurden wieder eingenommen. Hierbei wurden 9.000 Deutsche gefangen genommen. Am 10. Oktober wurde Argonne komplett befreit. Auf dem rechten Maas-Ufer machten sich der 17. französische Korps und zwei amerikanische Divisionen nach Damvillers auf. Die Deutschen leisteten in den Höhenlagen „Hauts de Meuse“ weiterhin Widerstand. Allerdings gelang es den Amerikanern, den Fluss bei Stenay zu überqueren. Die Deutschen traten den Rückzug an und gelangten niemals bis nach Verdun.

 

 Der Waffenstillstand

Am 11. November unterzeichneten die Deutschen am „Carrefour de Rethondes“ den Waffenstillstand. Die Deutschen waren sich der Tatsache bewusst, dass eine Weiterführung der Kämpfe nur mit noch schwereren Verlusten enden konnte. Um 11.00 Uhr wurde der Erste Weltkrieg beendet. Fünfzig Länder hatten sich an diesem Krieg beteiligt, die 5 Kontinente waren von diesen Ereignissen betroffen, 60 Millionen Männer gingen in den Kampf, 10 Millionen verloren hierbei ihr Leben, weitere 10 Millionen trugen schwere Verletzungen davon. Vier Reiche brachen aufgrund des Krieges zusammen.

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